Die Erhaltung und Wiederherstellung einer alten Bausubstanz sowie die stilvolle Gestaltung von neuen Wohn- und Lebensräumen hat in unserer Zeit wieder einen hohen Stellenwert erreicht.
Im Wesentlichen sind es zwei Elemente, die für die Fassadengestaltung herangezogen werden: Farbe und Dekoration. Durch die gekonnte Kombination dieser beiden Elemente lassen sich wertvolle, dreidimensionale Effekte erzielen. Mit einem umfangreichen Programm an Rahmenprofilen, Gesimsen, Fensterbänken, Rosetten, Schlusssteinen, Giebeln, Bögen und Konsolen kann bei fachgerechter Anwendung jeder Fassade ein individuelles, geschmackvolles und anspruchsvolles Profil gegeben werden.
Zum Energiesparen gibt es nichts Effektiveres, als das Gebäude richtig zu dämmen. Bei der Auswahl des Dämmstoffes ist eines der wichtigsten Kriterien der Einsatzbereich. Für jeden Einsatzbereich gibt es sehr gut geeignete und weniger gut geeignete Dämmstoffe. Mit dem nötigen Know-How und viel Erfahrung ist es uns möglich die für Sie optimale Lösung zu finden.
- Das Außenmauerwerk
- Fassadenarten
- Fassaden mit Holz / Alu / Glas und Beton
- Wärmedämmung
- Neue Fassadendämmung
- Innen- oder Außendämmung
- Deckendämmung
- Energieausweis
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Für den Klimaschutz – das bestmögliche Dämmsystem
Bestehende Gebäude benötigen derzeit durchschnittlich dreimal soviel Energie zur Beheizung wie Neubauten. Ein „bißchen“ Dämmen, ohne dabei auf die richtige Dämmstoffdicke zu achten, ist reine Kosmetik und daher weder wirtschaftlich noch ökologisch wirkungsvoll. Im Bereich der Gebäude – global die größten Energieverbraucher und CO2-Verursacher – kann jedoch schon lange gegengesteuert werden. Häuselbauer und Renovierer haben die Möglichkeit, einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und dabei auch noch Heizkosten zu sparen: mit einem innovativen Wärmedämm-Verbundsystem das auf Ihr Gebäude zugeschnitten ist. Damit kann man den Energiebedarf um bis zu 90% senken und die CO2-Emissionen reduzieren. Unser Klima wird es uns danken.
Arten der Wärmedämmung
Man unterscheidet Außen-, Innen- und Kerndämmung. In weiten Teilen Deutschlands ist der einschalige Wandaufbau aus tragenden und wärmedämmenden Baustoffen wie zum Beispiel Ziegel oder Bims- und Porenbeton gängig. In Verbindung mit Kalksandstein oder schlecht dämmenden anderen Bausteinen wird eine zweischalige Wand mit vorgesetzter Dämmschicht zu einer geschickten Kombination von Statik, Schallschutz, Wärmespeicherung und Wärmedämmung. In nördlichen Gebieten ist der dreischalige Wandaufbau mit Kerndämmung häufig, bei modernen Fassadensystemen wird oft eine Glas-Luft-Glas-Fassade gebaut. Bei der wärmetechnischen Sanierung des Bestandes wird die zweischalige Konstruktion oft als Wärmedämmverbundsystem bezeichnet.
Sonderfälle
In manchen Fällen ist eine Außendämmung nicht möglich oder nicht gewünscht. So kann man bei Lehmaußenwänden in Fachwerkhäusern und Gebäuden, deren Außenfassade erhalten bleiben soll, auch nachträglich eine Innendämmung aufbringen. Innendämmungen sind problematischer, da der Taupunkt nach innen wandert und dadurch die Gefahr von Feuchtigkeitsbildung und damit von Gebäudeschäden besteht. Wenn die Konstruktion mit diffusionsoffenen kapillaraktiven Dämmstoffen ausgeführt wird, lassen sich diese Probleme heute im Regelfall beherrschen.
Innendämmungen mit Dampfsperren sind ebenfalls möglich, müssen jedoch sehr sorgfältig ausgeführt werden, da bei Beschädigung der Dampfsperre sich bildende Feuchtigkeit kaum mehr aus der Konstruktionsebene entweichen kann. Eine recht elegante Alternative ist das Ankleben mineralischer Schaumplatten, die ziemlich den gleichen Wasserdampfwiderstand haben wie Mauerwerk. In jedem Fall muss eine Innendämmung durchgehend luftdicht gegenüber der Raumluft abgeschlossen werden, um Hinterlüftung und dadurch zwangsläufig entstehende Kondensation durch Konvektion zu vermeiden.
Selbverständlich stehen wir von Doll Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wir gehen individuell auf Ihre Bedürfnisse ein und finden mit Ihnen gemeinsam die Beste Lösung!
Neues von der Alternativen Wärmedämmung von Innen
Denkmalschutz. Während Fassadendämmung derzeit vor allem nach dem Motto „Möglichst viel aufkleben“ erfolgt, ist die Wärmedämmung etwa von denkmalgeschützten Objekten von innen eine Sache für Experten.
Bernhard Schreglmann Salzburg (SN). Wärmedämmung in der Praxis bedeutet derzeit in Österreich, frei nach dem Motto „Darf’s ein bisserl mehr sein?“, möglichst dicke Styroporplatten auf die Außenmauern zu kleben. Mit Details wie Mauerwerkszusammensetzung oder Taupunktberechnungen hält sich niemand auf, die Sanierung der sanierten Gebäude in einigen Jahren ist daher absehbar.
Die Alternative dazu ist die Innendämmung. Sie ist notwendig, wenn beispielsweise die Fassade unter Denkmalschutz steht, wenn die Bauflucht keine Veränderungen zulässt, oder wenn jemand nur seine eigene Wohnung wärmetechnisch sanieren will, eine Gesamtlösung aber an der Hausgemeinschaft scheitert.
Dazu bedarf es aber nicht nur einer detaillierten bauphysikalischen Berechnung, sondern auch einer sorgfältigen Auswahl der verwendeten Technologie. „Für den Selbstbau eignet sich die Innendämmung nicht“, bestätigt Herwig Hengsberger vom Institut für Hochbau und Bauphysik an der Technischen Universität Graz: „Wärmedämmwerte wie bei einem Neubau schafft man damit auch nicht. Aber bei einer Innendämmung geht es in erster Linie um die Erhöhung der Behaglichkeit.“ Nachteil: Durch die fünf bis acht Zentimeter dicke Isolierung werden die Räume kleiner, doch das sei laut Hengsberger kaum merkbar.
Grundsätzlich gibt es für die Innendämmung zwei Systeme: diffusionsoffene und -geschlossene. Bisher verbreitet sind die geschlossenen Systeme, die auf eine Dampfbremse vertrauen. lesen Sie mehr....
Natürliche Dämmung aus Schafwolle
Immer öfter kommen beim Bauen natürliche Rohstoffe zum Einsatz. Das betrifft auch die Wärmedämmung. Neuerdings wird auch Schafwolle zur Fassadendämmung eingesetzt.
Bernhard Schreglmann
Salzburg (SN). Das Thema Wärmedämmung steht vor allem bei der Sanierung von Gebäuden an oberster Stelle. Meist wird beim sogenannten Vollwärmeschutz dabei die gesamte Fassade mit Dämmmaterial beklebt.
Was bei den verwendeten Materialien meist nicht bedacht wird, ist der Energieaufwand, der zur Herstellung, aber auch zum Transport und schließlich zur Entsorgung notwendig ist. Berechnungen des Instituts für Gebäude und Energie an der TU Graz haben beispielsweise ergeben, dass manche Fassadensysteme 20 Jahre brauchen, ehe sie jene Energie eingespart haben, die für die Produktion notwendig war.
Immer mehr Bauherrn wollen deshalb auf biologische und natürliche Baustoffe ausweichen. Im Bereich der Dämmsysteme beginnt sich nun Schafwolle als Material zu etablieren. Denn zur Herstellung wird nur ein Zehntel jener Energie benötigt, die für künstliche Dämmstoffe benötigt wird. lesen Sie mehr ....